Mittwoch, 2. september 2009
- von Mossi
Ein wunderfreundliches Hallo,
es sind nun 4 Tage vergangen seit mein Blog gestartet wurde und ich habe sogar einige Leser gewinnen können, die nach neuen Artikeln fragten, vielen dank für euer Interesse. Es wird selbstverständlich weitergehen!

Diesmal mit einem Thema, welches mich schon vor 2 Jahren etwas beschäftigte, jetzt aber größere Ausmaße annimmt. Es geht um die Möglichkeit bei mir in der Gegend feiern zu gehen. Der Abiturjahrgang des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums hat in den vergangenen Jahren immer öfter sogenannte Schuldiscos veranstaltet. Die beliebtesten Locations waren hier der Rathauskeller in Steinau und die Stadthalle in Schlüchtern, in der Regel immer abwechselnd (als kleine Information für die, die nicht hier aus der Gegend kommen). Ein gestriges ICQ-Gespräch mit einer Abiturientin 09/10 machte mich teilweise wirklich wütend, aber auch traurig:

Per Magistratsbeschluss darf im steinauer Rathauskeller nicht mehr gefeiert werden und eine Sammelklage wegen Lärmbelästigung macht das Feiern in der Stadthalle in Shclüchtern auch unmöglich, was bedeutet dass der diesjährige Abitursjahrgang eine Ausweichmöglichkeit weiter weg suchen muss. Ich halte dieses ganze Dilemma für wirklich unnötig und ich stelle mir wirklich die Fragen, wer in einem solchen Magistrat sitzt bzw. wer solche Klagen einreicht, waren diese Menschen nie selbst jung?

Ich kann jeden verstehen der unter der Woche abends zuhause seine Ruhe haben will, allerdings muss man damit rechnen, wenn man in der Nähe eines öffentlichen Gebäudes, wie die Stadthalle, wohnt, dass es ab und zu mal etwas lauter wird. Und die besagten Schuldiscos waren in der Vergangenheit nun wirklich nicht jede Woche.

Noch ein paar Worte zum Werdegang der Schuldiscos: Ich erinnere mich, dass Leute davon berichteten, dass Schuldiscos vor ca. 5-6 Jahren teilweise die ganze Nacht dauerten. Die Menschen feierten eine schöne Zeit in ihrem Leben... Seitdem ich auf Schuldiscos gehen durfte, mussten sie per Beschluss um spätestens 0 Uhr die Musik leiser, teilweise auch aus, machen und um spätestens 1 Uhr musste die Veranstaltung geschlossen werden. Damit konnte man sich unter Umständen irgendwo noch anfreunden, denn die Discos fanden dennoch statt... aber das was momentan passiert wird zu einiger Frustration unter den Jugendlichen führen, da bin ich mir ziemlich sicher.

Kommen wir nun zum Worst-Case dieses Gedanken: Jugendliche Frustration! Was soll man tun, wenn man keine gescheiten Veranstaltungen mehr in der Nähe geboten bekommt als Jugendlicher? Im besten Falle wäre es, dass genügend Privatpartys stattfinden. Aber davon kann niemand ausgehen, im schlechteren Fall machen Jugendliche irgendeinen Blödsinn, sei es Drogenkonsum oder schlicht Vandalismus. Sicher, ich rede hier von Worst-Case, aber ich denke jeder Leser wird mir in gewisser Weise zustimmen können. Ich frage mich ob das all den Klägern bewusst ist, was sie da genau anrichten KÖNNTEN.

Und wie bei meinem ersten Blogeintrag bleibt auch hier wieder die Frage offen: Wo soll das noch hinführen?

Bis dahin,

Euer Mossi

PS: Kommentare, soweit sie das zulassen, werden von mir beantwortet.

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Über Mich

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